Samstag, 16. Dezember 2017

Reißen ja, schneiden nein.

Im letzten Jahr habe ich gemeinsam mit den BewohnerInnen des Pflegeheims das Weihnachtsgeschenkpapier mit Kartoffeldruck und Wasserfarbe auf Packpapier hergestellt. In diesem Jahr standen die Weihnachtsgeschenkanhänger auf unserer To-Do-Liste. Einziges Kriterium, einfach, aber anders und außergewöhnlich sollen sie sein. Nun, die Geschichte mit dem Natronteig war ja aus dem Rennen (siehe Post *Dankeschön à la Natronteig*). Nächste Idee, Klappkarten aus Tonkarton, entsprechen nicht dem genannten Kriterium. Das Hilfsmittel Schere soll auch nur eine untergeordnete Rolle spielen, wenn dann wohl die Zackenschere.

Tonkarton .... hm, besitzt die guten Eigenschaft von Farbenvielfalt und Festigkeit. Schneiden ist langweilig, aber auseinanderreißen erzielt einen exzellenten Effekt. Gesagt, getan. DIN A4 Tonkartonseiten in je 4 Teile auseinander gerissen und die geraden, glatten Seiten mit einer Zackenschere nachgearbeitet. Fertig. Da fehlt noch was. Die Stoffe in unserem neu organisierten und strukturierten Werkraum durchforstet und .... tataaaa .... in rot und grün, wohl vor Ewigkeiten, vorgeschnittene Stoffrauten rausgekramt. Genial. Apropos rauskramen. Aus einer Ausgabe Daphne's Diary einen Bogen schwarzweiße Weihnachtsanhänger entnommen, mehrfach kopiert und mit einer Zackenschere die Bilder ausgeschnitten. Herrlich. Stoffrauten auf den Tonkarton geklebt, Bilder auf die Stoffrauten geklebt.

Das Ergebnis ist sensationell toll. An einer Seite bzw. Ecke noch schnell ein Loch einlochen, goldenen Faden durchziehen und alle sind very amused about it. Da können die Geschenke für die BewohnerInnen mit Liebe eingepackt werden.




















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